Die Haglundferse (Haglundexostose) ist eine Formabweichung des Fersenbeins.
Ein Teil des Fersenbeins ist stark vorgewölbt und bildet ein Überbein. Man spricht auch von einem oberen Fersensporn.
Dabei kommt es zu einer Verkalkung des Ansatzes der Achillessehne am Fersenbein.

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Durch den Druck des knöchernen Fortsatzes im Schuh treten oft Entzündungen oder Schwellungen der Weichteile wie z. B. der Schleimbeutel auf.
Diese Reizerscheinungen stehen vor allem im Zusammenhang mit einem Hohlfuß. Der Patient verspürt häufig plötzlich auftretende messerstichartige Schmerzen im Bereich der Ferse. Den Fußspezialisten stehen eine Reihe von möglichen Behandlungen zur Verfügung.
Das Stadium der Haglundferse bestimmt die Wahl der geeigneten Therapie.

Eine häufige Ursache für die Entstehung von oberen Fersenschmerzen durch eine Haglundferse ist der Hohlfuß. Dabei ist das Fußlängsgewölbe zu stark ausgeprägt, sodass nur Vorfuß und Ferse den Boden berühren.
Infolgedessen kommt es zu einer veränderten Stellung des Fersenbeines (Calcaneus), das nach hinten hervortritt.

Auch eine angeborene Vorwölbung des Fersenbeines kann Weichteilgewebe wie Schleimbeutel oder Achillessehne im Fersenbereich reizen.
Weitere Ursachen für eine Haglundferse sind eine hohe Trainingsbelastung und zu enge Schuhe, die den Fuß im vorderen Bereich zu stark einengen.
Auch schlecht sitzende Schuhe, in denen der Fuß verrutscht, können beim Gehen die Last im Fersenbereich stark ansteigen lassen.
Vor allem bei Läufern ist zu beachten: Lauftraining auf ebenen, harten Untergründen verursacht eine besondere Last auf dem Fersenbereich.
Bergauf Laufen belastet die Fersen besonders stark. Socken mit weichen Fersenpolstern können hier Entlastung bringen.
Schuhe sollten im Fersenbereich genau passen. So kann auch ein stark gewölbtes Fersenbein beschwerdefrei bleiben.

Patienten mit Übergewicht, die beruflich viel stehen, bringen besonders viel Last auf ihr Fersenbein.
Damit erhöhen Übergewichtige die Wahrscheinlichkeit, bei entsprechender Deformität des Fersenbeines ein schmerzhaftes Haglundsyndrom zu entwickeln.
Konservative Therapien sind erfahrungsgemäß weniger erfolgreich. Die hohe Grundbelastung macht die Erkrankung hartnäckiger und die Therapie der Haglundferse langwieriger.

Symptome der Haglundferse:

Durch den knöchernen Anbau am Fersenbein kommt es in diesem Bereich zu Druckstellen infolge des Schuhkonflikts.
Reizungen entstehen sowohl an der Achillessehne als auch am Schleimbeutel zwischen Achillessehne und Fersenbein (Bursa subachillea).
Durch das schmerzhafte Reiben an den Schuhen entstehen starke Fußschmerzen. Diese können als Anlaufschmerzen oder im späteren Verlauf der Erkrankung auch dauerhaft beim Gehen auftreten.

Nach einiger Zeit in Bewegung kann der Fersenschmerz wieder zurückgehen.
Überehrgeizige Sportler machen sich das zu Nutze, indem sie beim Training durch den Schmerz „hindurch“ trainieren.
Dies ist sehr schädlich, weil die Überlastung und Reizung der Weichgewebe immer weiter zunimmt. Die Haglundferse kann einen Fuß oder beide Füße gleichzeitig betreffen.